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< Die Steinkäuze werden wieder erfasst - Kartierer nachts unterwegs
06.03.2020 00:00 Alter: 30 days
Kategorie: Sonstiges

Klever Waldjugend unterstützt das Naturschutzzentrum bei der Pflege von Feuchtbiotopen in der Knauheide!


Im Zentrum der Knauheide (Foto oben) wurde abschnittsweise Grauweiden-Faulbaum-Gebüsch auf den Stock gesetzt (Foto Mitte). Einige Sträucher bleiben in jedem Jahr stehen, damit Wildbienen und andere blütenabhängige Insekten weiterhin Nahrung (Weidenkätzchen) finden. Foto unten: Einsatzteam der Waldjugend.

Während das Sturmtief Yulia nahte und deshalb schon einige Karnevalsumzüge vorsorglich abgesagt wurden, haben sich 17 jugendliche Waldläufer aus Kleve auf die rechte Rheinseite begeben und bei Elten eine Entbuschungsmaßnahme in einem Schutzgebiet durchgeführt. Dieser Arbeitseinsatz im Gelände am Samstag vor Karneval hat schon Tradition bei der Klever Waldjugend.

Unter Anleitung von Walter Ahrendt, der als Biologe am Naturschutzzentrum das Gebiet betreut, wurden im Naturschutzgebiet Knauheide mit Baumscheren, Haumessern, Astsägen und vielen Händen Weidengebüsche auf den Stock gesetzt. Das heißt, die Grauweiden-Sträucher an einem Sumpfgraben wurden bodennah abgeschnitten, damit angrenzende Wiesenstreifen wieder mehr Sonneneinstrahlung abbekommen. Viele Wiesenblumen, darunter auch prachtvolle Orchideen sind sehr lichtbedürftig. Sie bleiben nur konkurrenzfähig, wenn sie ganztätig unter freiem Himmel stehen und nicht in den Schatten von Gehölzen geraten.

 Nach der Arbeit waren sich alle einig, auch künftig gemeinsame Geländeaktionen zu organisieren.