Landschaftsentwicklung in Deutschland

Auf deutscher Seite wurden schon in den 1980er Jahren große Teile der Rheinaue im Bereich von De Gelderse Poort als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Hierzu zählen die Naturschutzgebiete „Düffel – Kellener Altrhein und Flussmarschen“, „Kranenburger Bruch“, „Salmorth“ und „Emmericher Ward“. Die Schutzausweisung erfolgte aufgrund der zigtausenden am Niederrhein überwinternden arktischen Wildgänse, der dort brütenden Wiesenvögel (z.B. Uferschnepfe, Großer Brachvogel, Rotschenkel) und zum Erhalt der bäuerlichen Kulturlandschaft mit Wiesen, Weiden, Gräben, Hecken und Kopfbäumen. Durch das Aufstellen von Nisthilfen gelang es Mitte der 1990er Jahre, den Weißstorch, der seit mehr als 50 Jahren nicht mehr in der Düffel gebrütet hatte, wieder anzusiedeln.